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Autorenlesung mit Max Sprenger "Tsunami im Kopf"

Für gleich zwei Lesungen war der Autor Max Sprenger zu Besuch an der Johann-Peter-Schäfer- Schule in Friedberg. Der neunzehnjährige Autor aus Wetzlar hatte mit 14 Jahren
ohne erkennbare Ursache eine schwere Hirnblutung. Er kämpfte zunächst ums Überleben und war dann 3 Monate im „Locked-in-Syndrom“ gefangen. Während seines Aufenthalts in einer Rehaklinik begann Max Sprenger auf seinem Handy mit einem Finger und größter Schrifteinstellung seine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Diese wurden inzwischen unter dem Titel „Tsunami im Kopf“ (Flachgelegt von einer Hirnblutung - aber ich hole mir mein Leben zurück) veröffentlicht.
Am Vormittag besuchten ca. 120 Schüler der Henry-Benrath-Schule, der Johannes-Vatter-Schule und der Johann-Peter-Schäfer-Schule die Lesung. Der beeindruckend geschriebene Text des jungen Autors wurde von einem langjährigen Freund in Auszügen vorgetragen. Während der Lesung herrschte durchweg aufmerksame Stille in der. Im Anschluss beantwortete Max Sprenger die Fragen der Schüler.  Dabei wurde schnell deutlich, dass trotz der verlangsamten Sprache hier ein junger Mann mit großem Humor und Wortwitz sitzt. So fragte ein Schüler, warum er denn das Buch „Tsunami im Kopf“ genannt habe. Tsunami würde man ja eher mit Chaos und Unstrukturiertheit assoziieren – Max hingegen wäre vollkommen klar im Kopf. „Endlich merkt es mal einer…“ konterte Max Sprenger sehr schlagfertig – zu diesem Titel habe ihn sein Verlag überredet. Er selbst habe ursprünglich eher an einen doppeldeutigen Titel wie z.B. „Flachgelegt vom Schicksal“ gedacht. Auch die persönliche Frage, ob seine Freundin ebenfalls eine Behinderung habe, wurde mit herzlichem Lachen und „keine offensichtliche jedenfalls“ beantwortet. Am Ende der Lesung konnten nicht nur Bücher käuflich erworben werden, Max Sprenger verloste sogar zwei Exemplare.

Die zweite Lesung am Nachmittag fand vor Mitarbeitern der Johann-Peter-Schäfer-Schule und weiteren interessierten Gästen statt. Hier gab es wertvolle Einblicke über den Umgang und die Pflege von schwer beeinträchtigten Menschen und deren Leben im inklusiven versus separierenden Umfeld.

In Erinnerung wird sicher allen das Anliegen von Max Sprenger bleiben, dass bei der Begegnung mit Menschen mit Beeinträchtigungen nicht sofort die Behinderung im Vordergrund stehen sollte, sondern der Gedanke darüber, ob es sich bei der Person vielleicht um einen lustigen und coolen Typen handeln könnte, der eine spannende Geschichte zu erzählen hat.
Das überaus lesenswerte Buch „Tsunami im Kopf“ (adeo Verlag) kann bei Lesungen und im Handel für 18 € erworben werden.

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Einladung zum Fachtag Berufsorientierung

Die Johann-Peter-Schäfer-Schule lädt zum landesweiten Fachtag

"Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sehen im Spannungsfeld Schule und Beruf"

am Donnerstag, den 26. März 2020, ab 09.30 Uhr ein.

Details zum Fachtag und zur Anmeldung finden Sie hier.

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"Sterntaler"

Vorweihnachtliche Stimmung in der Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg: Gespannt und mit großem Interesse verfolgten die Kinder und Jugendlichen in der sehr gut gefüllten Aula die Aufführung des Märchens "Sterntaler". Förderschullehrerin Gudrun Lang freute sich, das Galli Theater Frankfurt für einen Gastspieltermin in Friedberg gewonnen zu haben: "Für unsere Klassen mit mehrfachbeeinträchtigten Schülern ist es nicht so einfach, Lehrausflüge zu unternehmen, da immer auch einige Rollstühle mitgenommen werden müssen. Das ist logistisch manchmal schwierig. Daher ist umso schöner, ihnen hier bei uns ein Theaterstück präsentieren zu können." Es gelang den Darstellern Karola Diestel und Jenny Seewald, mit der modernen Variante der Geschichte Groß und Klein zu begeistern. Mit fetziger Musik und einigen Rollenwechseln erlebten die Schüler eine vergnügte Vorstellung. Die direkte Begegnung mit den Darstellern, die mit Fragen die Kinderin die Handlung einbezogen, rundete eine in allen Belangen gelungene Vorstellung ab. "Da der Besuch des Theaters viel Anklang fand, ist der Termin im nächsten Jahr schon fest eingeplant", verriet Organisatorin Lang.

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Was kommt nach der Schule?

Mit dieser Frage beschäftigte sich einmal mehr der Informationsabend der Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg (Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen). Verantwortlich zeichnete die Berufsorientierungsstufe der Abteilung mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, gerichtet war die Veranstaltung an die Eltern derjenigen Schülerinnen und Schüler, die zusätzlich zu einer Sehschädigung weitere Beeinträchtigungen aufweisen und in absehbarer Zeit die Einrichtung verlassen werden. Konkret stand das Thema im Blickpunkt, was den Berufsbildungsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen kennzeichnet und wie sich der Übergang dorthin gestaltet. "Obwohl wünschenswert, wird es nicht passieren, dass zwischen dem 14. und 16. Lebensjahr Ihres Kindes ein Behördenmitarbeiter bei Ihnen klingelt und Sie darüber umfänglich informiert, was im Zuge des Erwachsenwerdens und des nahenden Endes der Schullaufbahn auf Sie zukommt und was zu tun ist. Sie müssen selbst aktiv werden, zu den zuständigen Stellen gehen und Entscheidungen treffen. Genau deshalb haben wir Sie heute eingeladen", eröffnete Abteilungsleiterin Gutta Döring den Abend in der gut gefüllten Aula, ehe sie zu den drei Referenten überleitete. Rehaberater Michael Nachtigall erläuterte die einzuleitenden Schritte aus Sicht der die Maßnahme finanzierenden Agentur für Arbeit, während Stefan Bolz als "Leiter des Kompetenzzentrums berufliche Bildung" der Lebenshilfe Gießen Einblicke in den Aufbau und Ablauf des Berufsbildungsbereichs gab. Derweil berichtete Claudia Schumacher, deren Tochter die Blindenschule bis zum vergangenen Sommer besucht hatte, aus Elternsicht über ihre Suche nach einer Nachfolgeeinrichtung und erteilte den Ratschlag, sich darum bereits frühzeitig zu kümmern. Daran schloss sich eine rege Frage- und Diskussionsrunde, sodass sich die Eltern am Ende der rund zweistündigen Veranstaltung gut informiert auf den Heimweg machen konnten.

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Kühe, Schweine, Treckerfahren und noch viel mehr: Klasse Dittmann auf dem Bauernhof

Einen tollen Ausflug unternahmen die jüngsten Schäfer-Schüler, denn Klasse Dittmann besuchte den Schulbauernhof Koch in Nidda/Wallernhausen. Die Kinder konnten viel über den Alltag in der Landwirtschaft erfahren und viele Tiere hautnah erleben: Ziegen, Kühe, Gänse, das Schwein Erna, und einen Hund. Besondere Aufmerksamkeit zogen die Kaninchen auf sich, sie waren so flauschig und sehr zutraulich. Auch die Arbeit auf dem Hof wurde zum Thema gemacht. Ställe ausmisten gehörte ebenfalls zum Programm wie das Traktorfahren auf dem Feld. Am Ende des Vormittags hatten alle jede Menge gelernt und traten fröhlich den Heimweg nach Friedberg an.

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Internationale Woche des Sehens

Eine Schreibmaschine mitten auf der Kaiserstraße? Ein wahrlich ungewöhnlicher Anblick! An diesem Vormittag aber wurde ordentlich in die Tasten gehauen. Anastasija Cibulnik zeigte Passanten, wie blinde Menschen mit der Punktschriftmaschine schreiben. Die 17-Jährige besucht die Johann-Peter-Schäfer-Schule (Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen) und gestaltete mit ihren Mitschülern der Hauptstufe im Rahmen der "Internationalen Woche des Sehens" unter der Leitung der Rehabilitationslehrerin Gisela Troost und ihres Kollegen Jürgen Gruber einen Informationsstand. Viele Fußgänger zog der Stand an, sie ließen sich von Anastasija den Aufbau der Blindenschrift erklären und ihren Namen schreiben.

Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, einen Parcours mit einem Langstock auszuprobieren und Spiele zu testen, bei denen auch blinde Menschen teilhaben können. Die Vorstellung von Hilfsmitteln wie speziellen Geldbörsen, Einschenkhilfen und Lupen rundete das umfangreiche Informationsangebot ab. "Als Einrichtung, die täglich mit dem Thema Sehen, Unterstützung bei eingeschränktem Sehen und Blindheit zu tun hat, ist es für uns selbstverständlich, diesen Anlass zu nutzen, um in die Öffentlichkeit zu gehen und zu verdeutlichen, wie mit adäquaten Rahmenbedingungen gut und fröhlich Leben und Lernen möglich ist", schilderte Gisela Troost die Beweggründe für die Teilnahme der Schule an der Aufklärungskampagne. Und das kam bei der Friedberger Bevölkerung sehr gut an. Troost: "Einige Passanten wollten gerne eine Spende dalassen, was uns sehr gefreut hat. Die Schüler haben entschieden, das über die Hilfsorganisation Christoffel-Blindenmission an bedürftige blinde und sehbehinderte Menschen weiterzugeben."

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Unser Sport- und Spielefest

„Boah, ich war so aufgeregt“, sagte der elfjährige Arda Yilmaz, der zurecht stolz auf sich sein konnte, hatte er doch gerade ganz cool zu den Klängen von Vangelis „Conquest of paradise“ als Fackelläufer das diesjährige Sport- und Spielefest der Johann-Peter-Schäfer-Schule (Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen) eröffnet, indem er das Feuer – ganz nach olympischem Vorbild – entzündete. Auf dem großen Rasenplatz jubelten ihm 180 Mitschülerinnen und Mitschüler zu, die zuvor als Klassen mit kreativ gestalteten Fahnen zur Eröffnungsfeier eingelaufen waren. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen, das Sportlehrer Martin Feser leitete, ging es sportlich weiter. An 18 Stationen konnten sich die „Athleten“ ausprobieren: Vom Hindernislauf über Trampolinspringen und Golf bis hin zum Klettern in der Turnhalle und Basketball gab es eine bunte Auswahl an Möglichkeiten. Dazu rundeten lustige Spiele wie Kühemelken und Dosenwerfen sowie die fünf Workshops Inliner, Fußball, Federball, Bälletrommeln und Spaßkämpfe das kurzweilige Programm ab. „Von den Realschülern bis hin zu den mehrfachbeeinträchtigten Kindern und Jugendlichen war für jeden etwas dabei, das haben auch die vielen strahlenden Gesichter gezeigt“, freute sich Sportkoordinator Martin Feser über einen gelungenen Vormittag, der mit der Siegerehrung und Abschlussfeier ein würdiges und äußerst stimmungsvolles Ende fand. So erhielten die besten Workshop-Teilnehmer einen Pokal und die Grundschulklasse Lori den Sonderpreis für die meisten absolvierten Stationen. Groß geschrieben wurde allerdings vor allem das Motto „Dabei sein ist alles.“ Und so waren alle Schäfer-Schüler Sieger und bekamen goldene Medaillen überreicht, ehe die „olympische“ Flamme des Sport- und Spielefests erlosch – aber nicht für immer, sondern nur bis zur nächsten Auflage, auf die sich schon jetzt alle freuen.

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