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Artikel nach Datum gefiltert: Februar 2020
Mittwoch, 26 Februar 2020 08:24

Die den Ball hören können

Der Goalball-Sport hat an der Johann-Peter-Schäfer-Schule eine besondere Bedeutung - über das Spiel an sich hinaus.

Lesen Sie mehr dazu in einem Artikel des "Gießener Anzeiger" (veröffentlicht am 22.2.2020).

 

 

https://www.giessener-anzeiger.de/sport/weitere-sportarten/giessen/die-den-ball-horen-konnen_21278558

 

 

 

Mittwoch, 12 Februar 2020 12:54

Einladung zum Fachtag Berufsorientierung

Die Johann-Peter-Schäfer-Schule lädt zum landesweiten Fachtag

 

"Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Sehen im Spannungsfeld Schule und Beruf"

 

am Donnerstag, den 26. März 2020, ab 09.30 Uhr ein.

 

Details zum Fachtag und zur Anmeldung finden Sie hier.

Für gleich zwei Lesungen war der Autor Max Sprenger zu Besuch an der Johann-Peter-Schäfer- Schule in Friedberg. Der neunzehnjährige Autor aus Wetzlar hatte mit 14 Jahren
ohne erkennbare Ursache eine schwere Hirnblutung. Er kämpfte zunächst ums Überleben und war dann 3 Monate im „Locked-in-Syndrom“ gefangen. Während seines Aufenthalts in einer Rehaklinik begann Max Sprenger auf seinem Handy mit einem Finger und größter Schrifteinstellung seine Gedanken und Gefühle aufzuschreiben. Diese wurden inzwischen unter dem Titel „Tsunami im Kopf“ (Flachgelegt von einer Hirnblutung - aber ich hole mir mein Leben zurück) veröffentlicht.
Am Vormittag besuchten ca. 120 Schüler der Henry-Benrath-Schule, der Johannes-Vatter-Schule und der Johann-Peter-Schäfer-Schule die Lesung. Der beeindruckend geschriebene Text des jungen Autors wurde von einem langjährigen Freund in Auszügen vorgetragen. Während der Lesung herrschte durchweg aufmerksame Stille in der. Im Anschluss beantwortete Max Sprenger die Fragen der Schüler.  Dabei wurde schnell deutlich, dass trotz der verlangsamten Sprache hier ein junger Mann mit großem Humor und Wortwitz sitzt. So fragte ein Schüler, warum er denn das Buch „Tsunami im Kopf“ genannt habe. Tsunami würde man ja eher mit Chaos und Unstrukturiertheit assoziieren – Max hingegen wäre vollkommen klar im Kopf. „Endlich merkt es mal einer…“ konterte Max Sprenger sehr schlagfertig – zu diesem Titel habe ihn sein Verlag überredet. Er selbst habe ursprünglich eher an einen doppeldeutigen Titel wie z.B. „Flachgelegt vom Schicksal“ gedacht. Auch die persönliche Frage, ob seine Freundin ebenfalls eine Behinderung habe, wurde mit herzlichem Lachen und „keine offensichtliche jedenfalls“ beantwortet. Am Ende der Lesung konnten nicht nur Bücher käuflich erworben werden, Max Sprenger verloste sogar zwei Exemplare.

Die zweite Lesung am Nachmittag fand vor Mitarbeitern der Johann-Peter-Schäfer-Schule und weiteren interessierten Gästen statt. Hier gab es wertvolle Einblicke über den Umgang und die Pflege von schwer beeinträchtigten Menschen und deren Leben im inklusiven versus separierenden Umfeld.

In Erinnerung wird sicher allen das Anliegen von Max Sprenger bleiben, dass bei der Begegnung mit Menschen mit Beeinträchtigungen nicht sofort die Behinderung im Vordergrund stehen sollte, sondern der Gedanke darüber, ob es sich bei der Person vielleicht um einen lustigen und coolen Typen handeln könnte, der eine spannende Geschichte zu erzählen hat.
Das überaus lesenswerte Buch „Tsunami im Kopf“ (adeo Verlag) kann bei Lesungen und im Handel für 18 € erworben werden.

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