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Johann-Peter-Schäfer-Schule Blindenschule Friedberg

Was kann es Besseres geben als ein Lob vom Bundestrainer? "Das hat mich besonders gefreut. Ihre Betreuerin ist da sehr engagiert und solche Initiativen braucht man", verteilte Thomas Prokein, Goalball-Nationalcoach, gegenüber der "Osthessen Zeitung" fleißig Komplimente an JPSS-Trainerin Claudia Doufrain für ihr großartiges Engagement und an die fünf Mädels, die bei der zwölften Auflage des Lady-Cups in Fulda in gemischten Teams an den Start gingen. Johanna, Selina, Melina und Rauan schlugen sich gegen die namhafte Konkurrenz - die komplette Jugendnationalmannschaft war am Start - sehr gut. Rauan gelang es sogar, mit ihrer Mannschaft, das Turnier für sich zu entscheiden. Auch die weiteren Spielerinnen konnten mit ihren Leistungen vollauf überzeugen, wie Coach Doufrain berichtete: "Die Mädels zeigten nach anfänglicher Nervosität gute Abwehrleistungen. Selina durfte in der letzten Partie sogar auf der zentralen Position als Center spielen. Alle Mädchen haben Tore erzielt und auch Mut für Drehwürfe gefunden."

Die Stelle der 2. Förderschulkonrektorin/ des 2. Förderschulkonrektors für unsere Einrichtung ist nun ausgeschrieben. Bewerbungsschluss ist der 06.12.2017.

Details entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Dienstag, 14 November 2017 10:32

"Laterne, Laterne"

Um kurz vor acht Uhr wurde es dunkel in den Fluren der JPSS. Ein Stromausfall? Einige der älteren Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte und Erzieherinnen aus der Mittel-, Haupt- und Berufsorientierungsstufe werden das vielleicht gedacht haben. Die Kleinsten, unsere Grundschul- und Vorklassenkinder, wussten es viel besser: Die Sankt-Martins-Feier warf ihre Schatten voraus. Bereits kurz nach Unterrichtsbeginn zogen die Kinder von der zweiten in die erste Etage und holten dabei alle Klassen ab. Mit dabei hatten sie ihre mit viel Liebe gebastelten Laternen, die in der Dunkelheit wunderbares buntes Licht spendeten. Dazu sangen sie viele Martins-Lieder wie "Lasst uns froh und munter sein" oder "Laterne, Laterne" und sorgten damit im gesamten Schulgebäude für eine tolle Stimmung. Währenddessen bereitete die Klasse Streffing im Schulgarten das Martinsfeuer vor, um das sich anschließend alle Kinder versammelten, um sich zu wärmen, weitere Lieder zu singen und die von Klasse Scheifele gebackenen Schokobrötchen zu verputzen.

Idole sind zumeist ganz weit weg: Aus dem Fernsehen bekannt, aber nicht greifbar. Manchmal jedoch besteht auch die Möglichkeit, einem Star sehr nah zu kommen. Diese Chance nutzten die Schülerinnen und Schüler der BO-Klasse Scholz-Vogler, die sich das Konzert von Gregor Meyle in der Kongresshalle Gießen nicht entgehen ließen. Meyle hatte 2014 an der VOX-Show "Sing meinen Song" teilgenommen und unterhielt die rund 850 Zuschauer mit deutschsprachigen Popmusik, die bei den Schäfer-Schülern für jede Menge Begeisterung sorgte. Sie sangen und feierten lautstark mit, wobei insbesondere eine Liedzeile Meyles ihre Stimmung an diesem Abend bestens beschrieb: "Behalt dein Lächeln im Gesicht!"

Am Tag zuvor war das so genannte "Wunder von Bern", sprich die 1954 völlig überraschend gewonnene Fußball-Weltmeisterschaft durch die deutsche Nationalmannschaft dank eines 3:2-Siegs über Ungarn, Thema im Geschichtsunterricht der Klasse 9/10 Haupt- und Realschule der JPSS gewesen. Was Rauan, Selina und Tamim dann am Samstag zusammen mit ihren Teamkollegen Davud und Enrico aus dem Jahrgang 7/8 bei der deutschen Schulmeisterschaft im Goalball in Nürnberg ablieferten, hatte dann allerdings nichts mit einem "Wunder" zu tun. Dass die Mannschaft von Coach Claudia Doufrain in der Endabrechnung Rang zwei belegte und sich nun als Deutscher Vize-Meister bezeichnen darf, ist vielmehr auf eine gute Trainingsarbeit und eine starke Leistung im Turnierverlauf zurückzuführen. Insgesamt zehn Teams nahmen an der kombinierten Schul- und Vereinsmeisterschaft teil. Die beiden Niederlagen zum Auftakt gegen den Top-Favoriten Nürnberg (4:10) und Königs Wusterhausen (3:9) brachten die JPSS-Fünf nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil: Mit zwei Siegen über Neuwied (8:2) und Unterschleißheim (6:0) wendeten Rauan und Co das Blatt und beendeten die Gruppenphase erfolgreich. "Das Ergebnis täuscht. Das Match wogte hin und her, wir hatten im Abschluss leider keinen Vollstrecker", fasste Co-Trainer Henning Rowehl die Geschehnisse des Finals zusammen, das gegen Ilvesheim um einige Treffer zu hoch mit 1:7 verloren ging. Mit der Doufrain-Truppe freute sich Sophie Dorn, bis zum Sommer 2017 Schülerin an der JPPS und inzwischen in Nürnberg.

"Wir wissen, dass dieses Thema für viele Eltern ein großes Fragezeichen darstellt. Wo soll mein Kind später, wenn die Schulzeit zu Ende ist, wohnen? Bei uns in der Familie oder doch besser in einer Einrichtung?" Mit diesen einleitenden Worten eröffnete Abteilungsleiterin Gutta Döring den diesjährigen Elterninformationsabend der Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg (Schule mit dem Förderschwerpunkt Sehen). Eingeladen hatte die Berufsorientierungsstufe der Abteilung mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Im Mittelpunkt der rund zweistündigen Veranstaltungen standen Wohnmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, die neben einer Sehschädigung weitere Beeinträchtigungen aufweisen, im Erwachsenenalter. Dem Kollegium war es gelungen, hierzu Referenten aus vier blinden- und sehbehindertenspezifischen Nachfolgeeinrichtungen zu gewinnen: Verona Mau vom Blindeninstitut Thüringen/Schmalkalden, Elvira Schneckenberger von der Nikolauspflege Mannheim/Weinheim sowie Barbara Knötgen und Holger Werner vom Blindeninstitut Würzburg. In Person von Cornelia Kammer (Lebenshilfe Wetterau) war mit der Wohnstätte Friedberg-Fauerbach auch die einzige einzige spezifische Einrichtung Hessens vertreten. Nach sehr informativen Vorträgen hatten die Eltern die Gelegenheit, sowohl im Plenum als auch an in Vier-Augen-Gesprächen Fragen zu stellen. Dabei wurde, wie bereits in den vergangenen Jahren, eines schnell klar: Wohnheimplätze, die den Bedürfnissen der Schüler gerecht werden, sind rar gesät. Und dies obschon man sehr bemüht sei, das Angebot entsprechend der Nachfrage und des Bedarfs stetig auszuweiten. "Die Plätze sind begrenzt vorhanden", sagte Knötgen vom Blindeninstitut Würzburg und riet den Eltern, sich frühzeitig mit der Thematik zu beschäftigen und Kontakt mit den Einrichtungen aufzunehmen. Die Vertreter der anderen Institutionen äußerten sich ähnlich. Gleichwohl machten sich die zahlreich erschienen Eltern keineswegs ernüchtert auf den Nachhauseweg. Neben den hoch interessanten Einblicken in das Alltagsleben und die Arbeit der Wohneinrichtungen lieferte der Abend viele Antworten auf zentrale Fragen, beispielsweise hinsichtlich der Finanzierung, Praktika, Gestaltung des Übergangs von der Schule oder der Kooperation mit den Eltern. Deren Rückmeldung auf den Abend, dokumentiert in Evaluationsbögen, fiel dementsprechend durchweg positiv aus und bestätigte Abteilungsleiterin Döring und ihre Kollegen darin, mit der fest im Jahreskalender der JPSS verankerten Veranstaltung im Rahmen der Elternarbeit einen wichtigen Beitrag zu leisten.

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