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September 2021
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Vor genau 10 Jahren nahm die Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg erstmals am Oberhessen-Challenge-Lauf für Firmen in Nidda teil. Ausgerechnet zum Jubiläum konnte das Event in diesem Jahr coronabedingt nicht ausgetragen werden. Das war allerdings kein Grund dafür, um die Füße hochzulegen. Im Gegenteil: Ein buntes Team aus Schul- und Internatspersonal, Sekretariat, Hauswirtschaftsbereich, Ehemaligen und Kindern streiften sich die gelben Teamshirts über und liefen über die Brücke der Bundesstraße 3 Richtung Ockstadt und anschließend über die Felder ihre knapp 5 Kilometer lange Runde zur Schule zurück. Nach dem sportlichen Teil ging es noch gemeinsam auf ein Erfrischungsgetränk ins "Hüttchen".

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24 Sep

Hessen hat 18 neue „Musikalische Grundschulen“

Presseinformation

Hessen hat 18 neue „Musikalische Grundschulen“

Kultusminister Lorz überreicht Zertifikate an engagierte Schulen

Hessens „Musikalische Grundschulen“ haben einen besonderen Schwerpunkt: Im Unterschied zu Konzepten, die vor allem auf die Stärkung des Fachs Musik ausgerichtet sind, zielen sie darauf, Musik in den gesamten Schulalltag zu integrieren. Heute hat Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz in Wiesbaden 18 neue Schulen in den Verbund aufgenommen. Bei der Zertifikatsverleihung erklärte er: „Musikalische Förderung kann gar nicht früh genug beginnen, denn sie trägt entscheidend zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen bei.“ Den musikalischen Grundschulen gehe es aber gerade nicht darum, die Zahl der Musikstunden im Stundenplan einfach nur zu erhöhen. Das Besondere an ihnen sei, dass sie Musik über alle Fächer verteilt stattfinden ließen. „Musik wird dadurch mehr als nur ein Fach: Sie wird zum Lernprinzip und Impulsgeber für die gesamte Schulentwicklung und stärkt gleichzeitig das soziale Miteinander.“

Das Programm „Musikalische Grundschule“ wurde bereits 2005 ins Leben gerufen und ist mit 111 Schulen das größte kulturelle Programm im Grundschulbereich. An musikalischen Grundschulen kann etwa in Mathematik mit Tönen gerechnet werden, der Schulhof mit Klangobjekten versehen sein oder ein Chor aus Eltern, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern bei Veranstaltungen singen. „Unsere musikalischen Grundschulen gehen damit weit über die Vermittlung musikalischen Grundwissens im Unterricht hinaus“, unterstrich der Minister. Die Schulen sind in einem Netzwerk verbunden und treffen sich regelmäßig zum Austausch und zur gemeinsamen Arbeit an musikalisch-pädagogischen Themen. Einmal im Jahr findet zudem an der Landesmusikakademie Schlitz eine zweitätige Fachtagung statt.

Musik schafft Perspektiven nach Monaten des Distanzlernens

Musik helfe dabei, den Herausforderungen im schulischen Umfeld zu begegnen und junge Menschen nachhaltig für Kultur zu begeistern, ergänzte Lorz. Das gelte nach Monaten des Distanzlernens in besonderem Maße. „Ich bin den teilnehmenden Schulen sehr dankbar dafür, dass sie ihren Schülerinnen und Schülern helfen, sich wieder stärker kulturell zu betätigen. Denn das ist es, worauf es nach der Pandemie neben dem Aufholen verpassten Lernstoffs eben auch ankommt: seine Kreativität auszuleben und selbstbewusst in die Zukunft zu blicken.“

Über das Corona-Aufholprogramm „Löwenstark – der BildungsKICK“ stellt das Land den Schulen Mittel zur Verfügung, die sie für unterrichtswirksame Maßnahmen nutzen können. Dazu zählen neben klassischen Nachhilfeangeboten, Lerncamps oder Schwimmkursen explizit auch musikalische Angebote. „Es freut mich sehr, dass wir Institutionen wie den Landesmusikrat Hessen, den Landesverband Hessen des Verbands deutscher Musikschulen, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt und viele andere gewinnen konnten, die spezifische Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler entwickeln. Gemeinsam wird es uns gelingen, gestärkt aus der Pandemie hervorzugehen“, hielt der Minister abschließend fest.

Ausgezeichnet wurden:

  • Brüder-Grimm-Schule Alsfeld
  • Joseph-Heckler-Schule Bensheim
  • Schule in den Weschnitzauen Biblis
  • Fritz-Philippi-Schule Breitscheid
  • Gutenbergschule Dieburg
  • Erlenbachschule Elz
  • Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg
  • Konrad-Adenauer-Schule Heppenheim
  • Bonifatiusschule Frankfurt
  • I. E. Lichtigfeld-Schule Frankfurt
  • Eschenwaldschule Helsa
  • Ernst-Leinius-Schule Kassel
  • Losseschule Kassel
  • Waldschule Maintal
  • Grundschule Schotten
  • Silberbachschule Taunusstein
  • Lotte-Eckert-Schule Waldsolms
  • Justus-von-Liebig-Schule Wiesbaden

Copyright: HKM

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14 Sep

Kunst in Kirchen

Die Farbpalette ist groß und umfasst phantastische Farbräume wie Schwimmbadblau, Milkafarben oder Apfelgrün: Die evangelische Kirche in Florstadt-Staden erstrahlt in diesen Tagen unerwartet bunt und kreativ. 25 Holzrahmen mit wunderbar farbigen Steinen sind es geworden, die ein gewichtiges Mosaik von insgesamt 200 Kilogramm ergeben, das die Besucher dazu einlädt, die einzelnen Elemente aktiv immer wieder neu im Kirchenraum zu arrangieren. Etwas zu bewegen und zusammen mit ihren Schülern eine Botschaft zu vermitteln, das ist auch das Ziel von Gutta Döring, die mit ihrer Klasse der Johann-Peter-Schäfer-Schule Friedberg (Förderschwerpunkt Sehen) an der siebten Auflage von "Kunst in Kirchen in der Wetterau", diesmal unter dem Motto "Hinschauen", teilnimmt. "Unser Mosaik steht als Sinnbild für Vielfalt", sagt die Förderschullehrerin: "Das Rot muss sich nicht anstrengen, um möglichst so zu sein wie das Blau, und dem Blau muss man nicht so lange Rot hinzufügen, bis es Lila ist. Das ist für mich Inklusion: wir alle gemeinsam, jeder auf seine individuelle Art, keiner ist besser und keiner schlechter. Keiner ist mehr wert, weil er irgendetwas ist oder kann und keiner ist weniger wert, weil er anders ist." Ein Jahr lang dauerten die Vorbereitungen. Für die Pädagogin und Arthur Bunke, Marc Weigl, Noah Ronimi, Daniel Reinhardt und John Bohn, zwischen 16 und 19 Jahre alt, eine sehr intensive, erlebnisreiche und tolle Zeit. In ihrer Rede während des Gottesdienstes zur Eröffnung der Ausstellung hob Döring, die sich darüber hinaus bei den Eltern für deren Unterstützung bedankte, den immensen Einsatz ihrer Schüler hervor: "Ohne Arthur und John wäre ich im Baumarkt und in der Holzwerkstatt so manches Mal aufgeschmissen gewesen, ohne Marc würden die Steine nicht so bombenfest kleben und Daniels und Noahs Ausdauer haben wir es zu verdanken, dass jeder einzelne Stein die richtige Farbe hat. Jeder von euch hat einen unschätzbaren Anteil an diesem wunderschönen, fröhlichen und außergewöhnlichen Kunstwerk, das uns hat uns im Corona-Jahr auch zusammengehalten und uns ein gemeinsames Ziel gegeben hat. Jeder von euch ist über sich hinausgewachsen." Der Eröffnungsgottesdienst fand große Beachtung sowohl in der Kirchengemeinde als auch bei den Familien der Künster sowie in der Schulgemeinde. Interessierte Besucher können sich die Ausstellung noch bis zum 10. Oktober, jeweils zwischen 12 und 18 Uhr, anschauen. Ein barrierefreier Zugang ist möglich. Am Samstag, den 2. Oktober, findet zudem ein Orgelkonzert von Christoph Brückner statt (18 Uhr). "Ich möchte mich herzlich bei Pfarrerin Andrea Krügler und der Kirchengemeinde Florstadt-Staden für die besondere Unterstützung und die sehr angenehmene Zusammerabeit bedanken. Dadurch ist es erst möglich geworden, die Ausstellung täglich zu besuchen", sagt Döring. Für sie und ihre Künstler soll indes im Oktober noch lange nicht Schluss sein. "Es soll weitergehen. Wir werden unsere Arbeit an weiteren Orten ausstellen." Für die Lehrerin ist das eine Selbstverständlichkeit: "Wir möchten nicht ´mitmachen dürfen´ - wir machen mit und mischen uns ein."

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