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Tanja Rupsch

"Der Wolf und die sieben Geißlein" - Galli-Theater zu Gast

Die Johann-Peter-Schäfer-Schule und das Galli-Theater: Das passt einfach gut! Langsam, aber sicher kann auch schon von einer schönen Tradition gesprochen werden, denn bereits zum dritten Mal war das Frankfurter Theater bei uns an der Schule zu Gast. Die Schauspieler:innen David Noll, Lilia Kuriacha und Jenny Seewald beigesterten die Schülerinnen und Schüler in der pickepackevollen Aula mit dem Klassiker "Der Wolf und sieben Geißlein". Begeistert und voller Spannung verfolgten die Kinder das Grimm-Märchen um die gefressenen Geißlein, die von der Mutter am Ende doch glücklicherweise aus dem Bauch des bösen Wolfes befreit werden können.  "Wir haben viele mehrfachbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche, sodass bei Lehrausflügen auch immer einige Rollstühle mitgenommen werden müssen. Das ist nicht immer möglich. Deshalb ist es sehr schön, dass es mit diesem Termin hier bei uns vor Ort geklappt hat", freute sich Lehrerin Gudrun Lang über den Auftritt der Theaterprofis.

 

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Lieder, Lagerfeuer, Laternen: St. Martinsfeier

Rot, Gelb, grün, Blau - und alles gemischt: Farbenfroh und kreativ präsentierten die Grundstufenschüler zur St. Martinsfeier ihre wunderschönen Laternen. Und wer von den älteren Schülern und von den Erwachsenen nicht dabei war, der hörte doch den Gitarrenklang von Lehrerin Astrid Scheifele und dazu die von den Kindern gesungenen Martinslieder. Im Schulgarten wurde zudem ein wärmendes Lagefeuer gemacht und dabei das Thema "Teilen" anschaulich besprochen.

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Erster Chamäleon-Treff im neuen Schuljahr

Immer am ersten Dienstag im Monat findet in der 7. Stunde ein gemeinsamer Unterricht aller Klassen des Haus C statt - der Chamäleon Treff.
Jetzt war es endlich wieder so weit: Bei schönstem Wetter trafen wir uns vor dem Haus C, um gemeinsam den Herbst zu begrüßen.

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JPSS beteiligt sich an der "Internationalen Woche des Sehens"

"Die Menschen waren verblüfft, wie anders es sich anfühlt, einen kurzen Weg mit dem Blindenlangstock zu laufen. Es haben sich für sie ganz andere Eindrück ergeben", sagt Gisela Troost. Sie arbeitet als Rehabilitationslehrerin an der Johann-Peter-Schäfer-Schule (Förderschwerpunkt Sehen), die auch in diesem Jahr auf dem Elvis-Presley-Platz wieder mit einem Informationsstand an der "Internationalen Woche des Sehens" teilnahm. Unter dem Motto "Augen als Fenster zur Welt" boten Troost und ihr Team interessierten Passanten die Möglichkeit an, selbst Erfahrungen unter der Augenbinde und Simulationsbrillen, mit denen Sehbeeinträchtigungen annähernd nachempfunden werden, zu machen. "Es ist uns wichtig, in der Stadt präsent zu sein", betont Troost, die sich über die Unterstützung von einigen Klassen aus der Schule freute. Die Schülerinnen und Schüler verteilten Informationensbroschüren, erläuterten die Bedeutung von Hilfsmitteln wie beispielsweise vergrößernde Sehhilfen und betreuten den Gehparcours. Darüber hinaus erklärten die Jugendlichen den Friedbergern die Blindenschrift anhand einer Punktschriftmaschine. "Die Leute waren durchaus beeindruckt, als sie gesehen haben, wie geschrieben wird, das Geschriebene tatsächlich gelesen werden kann und als Geschenk überreicht wird - meist der Name der Person und noch ein freundlicher Satz dazu", berichtet Troost, die von einer rundum gelungenen Veranstaltung spricht: "Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und fühlen uns bestätigt, als Schule auch weiterhin an der Aufklärungskampagne teilzunehmen, zumal wir mehrfach die Rückmeldung bekommen haben, wie wichtig es ist, auf das Thema aufmerksam zu machen."

 

Link zum Zeitungsartikel: https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/friedberg-ort28695/blind-sein-nachempfinden-92639395.html

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Großer Wahltag

"Ihr könnt mit allem zu mir kommen, ich bin für eure Anliegen da." Das war der wichtigste Satz der ersten Rede der gerade frisch wiedergewählten Schulsprecherin Dunja Radaideh an die Mitschülerinnen und Mitschüler, die sich nach Auszählung aller Stimmen zur Ergebnisbekanntgabe in der Aula versammelt hatten. Unterstützt wird die Schulsprecherin von der neu gewählten Stellvertreterin Amira Sadovic. Beide erhielten eine Menge Beifall. Vorausgegangen war eine Vorstellung aller Kandidaten über mehrere Tage über Wahlplakate und Videos, damit sich die gesamte Schülerschaft ein Bild der Bewerber/innen machen konnte. Der Wahltag selbst verlief äußerst spannend, das Ergebnis war sehr eng. Schulleiterin Verena Trebels gratulierte der neuen Schulsprecherin und ihrer Stellvertreterin. Großer Dank gilt SV-Lehrerin Nadine Gabriel für die tolle Organisation der Wahl :-)

 

Neue SV

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Apfelsaft - ein purer Genuss

Wie kommt eigentlich der Apfelsaft in die Flasche? Und wie schmeckt eigentlich selbst zubereiteter Saft? Mit diesen spannenden Fragen versammelten sich zahlreiche Klassen im Schulgarten, wo bereits der Obst- und Gartenbauverein aus Ober-Rosbach auf die Schülerinnen und Schüler wartete. Aufgebaut hatten sie alles, was es dazu braucht, um Äpfel zu Apfelsaft zu verarbeiten. Die Kinder und Jugendlichen konnten sogar selbst mit Hand anlegen und helfen. Am Ende durfte jede(r) einen leckeren Becher mit frisch gepresstem Saft probieren und sich auch noch eine Flasche abfüllen und mit nach Hause nehmen. Wir bedanken uns herzlich beim Obst- und Gartenbauverein und Förderschullehrerin Nadine Schäfer, die alles von Schulseite bestens organisiert hat :-)

 

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Herzlich willkommen! Schön, dass ihr jetzt bei uns seid :-)

Am Dienstag der ersten Schulwoche freute sich die die Schulgemeinde sehr auf 16 Einschulungskinder an der Johann-Peter-Schäfer-Schule. Der Grundstufenchor sang viele tolle Lieder und jeder Erstklässler bekam eine Brezel und wurde von seiner Klassenlehrerin begrüßt. Nun wünschen wir den neuen Schäfer-Kindern eine tolle, wunderschöne Zeit an unserer Schule :-)

Einschulung 2023 

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JPSS-Trio tritt für Deutschland an

Das neue Schuljahr hat gerade begonnen, sechs Wochen Sommerferien liegen dazwischen. Gleichwohl sind die Erlebnisse aus dem Juli sehr präsent. "Es war eine sehr coole Erfahrung und ein anderes Spielniveau, wie wir es aus Deutschland kennen", erklärt Zisan Güngör. Dunja Radeideh ergänzt: "Es ist eine Ehre gewesen, dabei sein zu dürfen unter diesen sechs Mädchen aus ganz Deutschland." Und beide sagen lachend: "So weit sind wir noch nie geflogen." Um genau zu sein: Knapp 12 Stunden weit weg nach Sao Paulo. Beide nahmen an der Jugendweltmeisterschaft im Goalball in Brasilien teil. Ebenfalls mit dabei war als Co-Trainerin Claudia Doufrain, die als Sportlehrerin an der Johann-Peter-Schäfer-Schule in Friedberg (JPSS), einer Einrichtung für sehbehinderte und blinde Schülerinnen und Schüler, arbeitet. Unter Doufrain hatten Güngör und Radaideh seit einigen Jahren im Schulsport trainiert und sich dabei auf ein Niveau verbessert, so dass sie nun für die bundesweite Auswahlmannschaft nominiert wurden. "Der Goalballsport ist dem DOSB (Anm. d. Red.: Deutscher Olympischer Sportbund) angegliedert, die Nominierung erfolgte durch das nationale paralympische Komitee", erläutert Doufrain, die mit Schulteams seit über 20 Jahren zu zahlreichen Turnieren im In- und  Ausland (Schweiz, Österreich und Frankreich) fährt. Sie erkennt im Goalball-Sport auch eine hohe soziale Komponente für die Jugendlichen mit Sehschädigung: "Für die Schüler bedeutet es, Kontakte zu anderen Sehgeschädigten außerhalb unserer Schule aufzubauen und Freundschaften zu finden. Zudem sind es häufig die ersten Fahrten ohne Eltern und Familie. Es ist schön und uns auch ein Anliegen, das als Schule ermöglichen zu können." Für das Trio ging es jetzt also zur Weltmeisterschaft nach Sao Paulo, Gegner waren Gastgeber Brasilien, die Türkei, Südkorea, Kenia, Israel und Australien. Güngör und Radaideh saßen anfangs auf der Reservebank, erhielten im Turnierverlauf aber zunehmend mehr Einsatzzeiten. Die 12:2- und 13:5-Erfolge über Kenia und Südkorea reichten zwar nicht für den Halbfinaleinzug, unter dem Strich stand aber dennoch ein zufriedenstellender fünfter Platz. Den Titel sicherte sich im Finale die Türkei. "Die Top-Vier mit der Türkei, Australien, Brasilien und Israel waren zu gut für uns. Vielleicht nicht alle vom Wurf, allerdings von der Abwehrleistung her. Südkorea und Kenia sind vom Leistungsvermögen deutlich hinter uns, lernen jedoch von Spiel zu Spiel dazu", resümiert Claudia Doufrain. Im 10 000 Kilometer entfernten Friedberg verfolgte die Schulgemeinde das Turnier per Livestream im Internet - das typisch lang gezogene "Gooooooooool" der Reporter bei den Toren inklusive. Ganz ohne die Jagd nach Treffern und Siegen derweil lernten die jungen Nationalspielerinnen auch ihre Gegnerinnen näher kennen. "Wir hatten intensiver Kontakt zu den Australierinnen und Südkoreanerinnen. Die konnten zwar kein Englisch, trotzdem hat die Kommunikation funktioniert. Für mich ist auch das Miteinander wichtig. Es gibt ja nicht so viele blinde Menschen auf der Welt, da sollte man sich unterstützen", sagt Güngör. Eine Stadtführung durch die brasilianische Metropole rundete das Programm ab. Für Güngör war es die Weltmeisterschaft auch der letzte Wettbewerb als Schülerin der JPSS, sie ist zum neuen Schuljahr nach ihrem Realschulabschluss an die Carl-Strehl-Schule nach Marburg gewechselt, um dort das Abitur zu machen. Die ein Jahr jüngere Radaideh strebt derweil die Mittlere Reife für 2024 an. Bis dahin wird sie weiterhin unter Sportlehrerin Doufrain trainieren und durch den Goalball-Sport noch die eine oder andere wertvolle Turnier- und Reiserfahrung sammeln.

Bitte beachten Sie auch den Link zum Artikel in der Wetterauer Zeitung vom 21.09.2023:

https://www.wetterauer-zeitung.de/sport/lokalsport/sehbehinderte-jugendliche-aus-der-wetterau-bei-der-wm-in-sao-paulo-92532521.html

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Die Gestaltung des Geländes ist nach den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung des Sehens ausgerichtet Lassen Sie sich mitnehmen zu einem Rundgang durch unsere Einrichtung. 

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